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 Betreff des Beitrags: Cherin's Geschichte
BeitragVerfasst: 21:29 05.07.2006 
Nachtkriecher-Schläger

Registriert: 22:03 16.05.2006
Beiträge: 55
Wohnort: im schönen Sauerland
Sie wollte eigentlich nur auf die Jagt gehen um einen schönen Braten mit ins Waisenhaus bringen damit alle auch satt werden. Noch ahnte sie nicht was an diesem Tag alles geschehen sollte...

Sie verlies das Waisenhaus fast schon zu spät um noch auf die Jagt zu gehen, doch musste sie erst noch helfen sich um die jüngeren Kinder zu kümmern. Als sie die Tür hinter sich ins Schloss zog, überkam sie ein seltsames Gefühl das sie aber nicht weiter beachtete. Der Himmel war leicht verhangen, aber hin und wieder schien noch ein Sonnenstrahl hindurch.

Kurz bevor sie Lichthafen verlies murmelte sie noch ein paar Schutzzauber, da sie wusste das an der Brücke, die aus Lichthafen heraus führt, immer eine Menge Goblins zum Angriff bereit standen. Sie schlich schnell über die Brücke um möglichst nicht mit ihnen zusammen zu stoßen, weil alle im Waisenhaus auf das Abendessen warteten. Nachdem sie ohne einen Kampf die Brücke überquert hatte, schlug sie den Weg nach Westen ein, wo sie hoffte schnellstmöglich Beute zu machen. Nach ein paar Minuten verlies sie den Weg um im Unterholz nach Antilopen Ausschau zu halten. Es fiel ihr nicht leicht zu jagen, da sie eigentlich eine Magierin ist und selten jagte, doch der Bogner der sonst für das Fleisch sorgte, war vor einer Woche einer Horde Orks zum Opfer gefallen und war noch zu schwach und zu sehr verletzt um selber zu jagen. So hatte sie sich bereit erklärt für Nahrung zu sorgen.

Immer weiter und weiter ging sie tiefer in den Wald hinein ohne auf die immer näherkommende Wolkenfront zu achten, die sich in ihrem Rücken auftürmte. Bedrohlich dunkel wurde es und immer mehr Wolken türmten sich zu einem wahren Wolkengebirge auf. Sie fröstelte als es plötzlich kühler wurde, aber dennoch, immer noch auf der Suche nach einem Beutetier, lief sie immer tiefer in den Wald. Als die Wolken sie erreichten, öffnete der Himmel seine Pforten und ein sintflutartiger Regen begann sich über die Erde zu ergießen. Sie zuckte zusammen als die ersten Tropfen für sie völlig überraschend auf sie herabfielen. Erst da bemerkte sie was für ein Unwetter sich in ihrem Rücken zusammengebraut hatte. Völligst durchnässt rannte sie zurück in die Richtung, wo sie den Weg vermutete, doch sie war tiefer in den Wald hineingeraten als sie dachte. Plötzlich durchzuckt ein Blitz die Dunkelheit, gefolgt von einem lauten Krachen. Plötzlich würde alles schwarz. Der Blitz hatte genau über ihr in den Baum eingeschlagen und ein schwerer Ast stürzte auf sie herab.

Ein paar Minuten lag sie regungslos da, doch allmählich kam ihr Bewusstsein zurück. Mit aller Kraft stieß sie denn Ast beiseite und versuchte aufzustehen. Ihr Kopf schmerzte stark und sie spürte wie warmes Blut über ihre Wange floss. Schnell murmelte sie einen Heilzauber der die Wunde bald heilen lies. Doch was nun. Sie hatte sich verirrt und wusste nicht mehr aus welcher Richtung sie gekommen war. Völlig orientierungslos irrte sie weiter durch den Wald. Der Regen durchnässte sie immer weiter und die Robe würde immer schwerer. Doch sie wusste das es ihren sicheren Tod bedeuten würde, wenn sie sich zu lange ausruhen würde. Zu viele Gefahren lauerten im Wald. Orks und Goblins waren überall. Also mobilisierte sie all ihre Kräfte und kämpfte gegen die immer stärker werdende Erschöpfung an. Doch plötzlich sah sie ein Schimmern das durch die Dunkelheit in den sich biegenden Bäumen immer wieder hervorleuchtete. Ein kleiner Hoffnungsschimmer funkelte in ihr auf und sie lief auf das Licht zu. Nach ein paar Minuten erkannte sie, dass das Licht aus einem Fenster heraus in die Dunkelheit schien. Ein Fenster in einer Burg. Ein Stein viel ihr vom Herzen. Sie war gerettet. Ein letztes Mal raffte sie sich auf und rannte auf die Burg zu. Völligst erschöpft, aber dennoch erleichtert klopfte sie an der großen, schweren Holztür.

Die Tür öffnete sich und eine Frau schaute sie verwundert an. „Was ist denn mit dir passiert?“ fragte sie und ließ Cherin in die Eingangshalle eintreten. „Ich, ich... Ich habe mich verirrt und das Unwetter überraschte mich im Wald...“ stotterte sie. „Nun komm mal herein und wärm dich am Feuer sonst erkältest du dich noch.“ Sie führte Cherin in eine große Halle wo ein gemütliches Feuer im Kamin brannte. „So, nun setz dich erst mal.“ Sie holte eine Decke und wickelte Cherin darin ein. „Wo bin ich hier eigentlich?“ fragte Cherin und sah sich in der schönen Halle um. „Du bist in der Burg der Zerza.“ antwortete sie.


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